Integrierte Leitstelle (ILS)


Die Integrierte Leitstelle Koblenz

 

Rheinland-Pfalz verfügt über insgesamt acht Integrierte Leitstellen, die u.a. für die Erstalarmierung der Feuerwehr zuständig sind.

In Kommunen, die über eine Berufsfeuerwehr verfügen, liegt die Trägerschaft bei der Stadt angesiedelt, drei Leitstellen im Land liegen in Trägerschaft des DRK.

Die Leitstelle in Koblenz befindet sich im Gebäude der Berufsfeuerwehr und koordiniert seit Februar 2011 sämtliche Einsätze des Rettungsdienstes in der Stadt Koblenz und den Landkreisen Mayen-Koblenz, Ahrweiler und Cochem-Zell. Darüber hinaus ist sie für die Erstalarmierung der Feuerwehren in den o.g. Landkreisen, sowie zur Koordinierung von Einsätzen der Berufsfeuerwehr Koblenz zuständig.

Im Alarmierungsraum der Leitstelle Koblenz leben mehr als 500.000 Menschen auf einer Fläche von rund 2.500 Quadratkilometern.

In die Zuständigkeit der Leitstelle Koblenz fallen jährlich rund 99.000 Einsätze des Rettungsdienstes und im Bereich Krankentransporte und ca. 5.500 Einsätze der (überwiegend Freiwilligen) Feuerwehren (bei leicht steigender Tendenz), davon entfielen im Jahr 2013 962 Alarmierungen auf Feuerwehren im Landkreis Ahrweiler. Zusätzlich ist sie zuständig für die Disposition von etwa 20.000 ärztlicher Bereitschaftsdienste, darüber hinaus fallen noch sonstige Hilfeersuchen die einer Vermittlung, z.B. an die Polizei, oder Beratung bedürfen an, sodass die Zahl der jährlichen Einsatzabwicklungen bei über 125.000 liegt.

Das Leitstellenteam setzt sich aus Beamten der BF Koblenz und Mitarbeitern des DRK zusammen. Die Leitung der Leitstelle liegt beim Leiter der Feuerwehr Koblenz, je ein Sachgebietsleiter der Feuerwehr und des DRK sind verantwortlich für den Dienstbetrieb, die Technik und die Alarm- und Einsatzplanung der Leitstelle.

Insgesamt 24 Disponenten sind für die Aufgaben des täglichen Dienstes zuständig.

Die Leitstelle verfügt über acht Einsatzleitplätze, in Spitzenzeiten sind davon sieben besetzt. Zur Abwicklung von Großschadenslagen stehen fünf Ausnahmeabfrageplätze zur Verfügung. 17 Notrufleitungen führen in die Leitstelle, über Direktverbindungen zur Polizei und die übrigen Integrierten Leitstellen in Rheinland-Pfalz kann unmittelbar mit diesen Kontakt aufgenommen werden.

Derzeit werden sowohl analoge, als auch digitale Funkverkehrskreise zur Kommunikation genutzt. Zur Einsatzabwicklung steht ein Einsatzleitrechner zur Verfügung, die Feuerwehreinsatzzentralen der örtlichen Feuerwehren sind an das System der Leitstelle angebunden.

 

 


(Version 2.0)